KATIEBOY

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Aus James Blakes neuem Album Overgrown.

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WTF?

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Suspiria

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Supernicer und leicht verstörender Soundtrack von Argentos Horrorfilm Suspiria.

Ein tolles Stück das leider garnichtmehr (zumindest in Berlin) läuft, aber bestimmt mal wieder in Stuttgart. Voller Wortwitz und Situationskomik werden Biografier dreier, für unsere Gesellschaft sinnbildlicher, Workaholics erzählt. Mit minimalistischem und funktionalem Bühnenbild, ohne sinnloses Rumschreien und Ausziehen, gelingt der Stuttgarter Regisseurin ein gelungene Inszenierung! Meine Meinung ist die einzige die zählt !

1232454913_picassos_bulls.gif"Wenn man sieht, was sie mit Fotos ausdrücken können, wird einem klar, was alles nicht mehr Aufgabe der Malerei sein kann [..] Warum sollte sich ein Künstler darauf versteifen, etwas darzustellen, was mit Hilfe des Objektivs so gut festgehalten werden kann? Das wäre doch Unsinn! Die Fotografie ist gerade im rechten Augenblick gekommen, um die  Malerei von aller Literatur, von der Anekdote und sogar vom Gegenstand zu befreien."

---- Pablo Picasso

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Bild 45.pngBild 48.pngBild 63.pngBild 62.pngBild 58.pngBild 59.pngBild 60.pngBild 54.pngBesonders toll sind doch die Filme, deren Stills so schön komponiert sind, dass sie genausogut als Kunstfotografie dienen könnten. Unter diese Kategorie fällt auch auf jeden Fall Il deserto rosso von Michelangelo Antonioni. Ein Regisseur der das Thema des Filmes auch auf der bildlichen Ebene aufzugreifen pflegt (siehe l'Eclisse und l'Aventtura) - triste Landschaften, kleine Menschen vor riesigen Insustrieanlagen (jedoch mit farblich mit den Maschinen harmonierenden Kostüm, wie nice sieht das bitte aus!!): Es geht um die Assimilierung des Menschen in einer neuen und technisierten Umwelt, und die damit einhergehende Entfremdung. Giuliana (Monica Vitti) fühlt sich erdrückt von den sie umgebenden Generatoren, Kühltürmen, Schornsteinen und Pumpen. Desorientiert und suchend bewegt sie sich durch die kahlen Industrieanlagen. Die Verhältnisse zu ihren Nächsten wirken abgekühlt und blickt sie diese an, so sind sie in einem sie verschlingenden Nebel umhüllt. Giuliana sieht nicht, oder will nicht sehen. Es ist das Portrait eines verlorenen Menschen, dessen Lebensgefühl selbt in der Betrachtung eines Standbildes greifbar wird. Das nenn ich einen runden Film!